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Schauen Sie sich doch etwas um und unternehmen Sie etwas

Activities

Metropole mit internationalem Flair

Santa Cruz de Tenerife

Santa Cruz de Tenerife ist die Hauptstadt der Insel Teneriffa. Es ist keine "Weltstadtmetropole", mitnichten, aber es ist eine Stadt, die ein internationales Großstadtflair ausstrahlt. Mit etwas mehr als 200.000 Einwohnern handelt es sich zudem um die größte Stadt auf Teneriffa. Die Stadt liegt direkt am Meer an der Nordost-Küste von Teneriffa. Mit einer Fläche von 150,56 km² liegt sie direkt am Atlantischen Ozeans, und wird vom Gebirge von Macizo de Anaga umrundet. Die Plaza de España mit ihrem Denkmal der Gefallenen des Bürgerkrieges ist der Punkt, an dem die Schiffe der kastilischen Eroberer einliefen und heute ein viel besuchter Treffpunkt. Das monumentale Parlamentsgebäude des Inselrates, im eklektischen Stil erbaut, ist ebenfalls zum Meer hin ausgerichtet. Nicht weit davon erhebt sich ein einzelnes kühnes Gebäude, weiß und kurvenreich, das neue Auditorium (=Konzerthalle) von Teneriffa.

Im Stadtzentrum ist der Park García Sanabria, mit seinen mehr als 200 Pflanzenarten aus aller Welt, ein kleiner, botanischer Garten eingebettet in die turbulente, städtische Szenerie. Die Rambla läuft dicht am García Sanabria vorbei, dort und auf der ganzen Rambla kann man einige zwanzig Freiluft-Skulpturen zeitgenössischer Kunst bestaunen.

Der Karneval von Santa Cruz ist neben Rio de Janeiro der zweit größte weltweit und daher international wie national sehr beliebt.

Das touristische Zentrum des Nordens

Puerto de la Cruz

Puerto de la Cruz ist mit über 32.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt von Teneriffa im gleichnamigen Gemeindegebiet.
Die Stadt liegt im fruchtbarsten Tal der Insel, im Orotava-Tal - die grüne Oase im Norden. Die üppige Vegetation ist dem sehr milden Klima zu verdanken. Unter anderem gibt es hier riesige Bananenplantagen.
Der ursprüngliche Reiz eines verschlafenen Fischerstädtchens ist an manchen Ecken noch zu finden. Puerto de La Cruz ist wegen der angenehmen Lage und den vielen Sehenswürdigkeiten eine Reise wert.
Geht man die Strandpromenade entlang, stößt man an unterschiedlichen Stellen auf Vulkangestein oder auch auf vulkanische Gebäudefundamente. Ein Beispiel ist die Kapelle San Telmo, die auf eine schwarze Lavaformation erbaut wurde.
Schnorcheln Sie gerne? Dann können Sie es hier tun, unterhalb der Kapelle. Die Badebucht von San Telmo ist nicht nur bei Urlaubern beliebt. Sie finden Cafes und Bars in der Nähe.

In Puerto de La Cruz finden Sie auch zwei Strände, die leicht zugänglich sind und zum Baden geeignet sind. Zum einen den Strand Playa Jardín, der mit einer Blütenpracht in der Umgebung und einem Blick auf den Teide verzaubert und zum anderen den Playa Martianez. Direkt an der Promenade sitzen Maler und Künstler, die Portraits von den Urlaubern malen oder einige Kunststücke vorführen. Puerto de La Cruz hat viel an Kultur und Festen, sowie Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten zu bieten.

Vom Wein, alten Bäumen, Lavatunnel und Aussichten

Icod de los Vinos

Dieses kleine Städtchen liegt nur 15 Kilometer von Puerto de la Cruz entfernt. Es lebt vom Weinbau und hat daher auch seinen Namen erhalten. Icod de los Vinos hat über 24.000 Einwohner und ist sehr gut mit dem PKW erreichbar. Damit sich die Touristen auch wohl fühlen, wurde die Natur so belassen und nicht wie in anderen Städten „ausgebaut“. Um die Stadt herum befinden sich prächtige Pinienwälder. Von den terrassenförmigen Weinbergen aus ist das weite Blumenmeer ein unvergesslicher Anblick. Inmitten von umfangreichen Grünanlagen in der Stadt, findet man in den Gassen sehr viele historische Bauten, die auch zur Romantik einladend sind.
n Icod de los Vinos ist der angeblich älteste Baum der Welt, der Drachenbaum, auch „Drago Milenario“ genannt. Dieser Baum ist ca. 20 Meter hoch und hat einen Umfang von 6 Meter. Geschätzt wird er auf 600 bis 800 Jahre. Auf diesen Baum können die Bewohner von Icod de los Vinos auch stolz sein. Um ihn zu ehren, wurde ein Parkgarten um ihn herum errichtet, damit die Besucher dort verweilen und die Seele baumeln lassen können.
In der Gemeinde befindet sich auch die Cueva del Viento-Sobrado. Sie ist die größte Lavaröhre Europas und gilt nach den vier anderen auf Hawaii befindlichen als fünftgrößte Lavaröhre der Welt. Sie ist 17 Kilometer lang und in ihrem Inneren befinden sich eine Vielzahl unterirdischer Gänge.
Die Cueva del Viento entstand durch Lavaströme des Vulkankegels Pico Viejo neben dem Teide. Ein Lavatunnel ist ein Hohlraum, der im Inneren von Lavaströmen gebildet wird.

Gigantische Bergwelt. Schroff, wild und mächtig

Das Teno Gebirge

Das Teno-Gebirge (spanisch: Macizo de Teno) ist ein Gebirge im Nordwesten Teneriffas. Geologisch gehört das Gebirge zu den ältesten Teilen der Insel und erhebt sich bis zu einer Höhe von 1345 Meter. Es entstand vor 17 Millionen Jahren als selbständige Insel, infolge der Erosion blieben nur die relativ harten Gesteinsschichten aus rötlichem Trachit bestehen, die zum Teil von jüngeren Gesteinsgängen aus Basalt durchsetzt sind.

Das Gebirge ist von einer großen Zahl tiefer Schluchten (Barrancos) vulkanischen Ursprungs durchzogen, die steil zur Küste abfallen, wobei oft auf kürzester Entfernung Höhenunterschiede von mehr als 500 m entstehen.

Das Gebirge erstreckt sich zwischen den Ortschaften Santiago del Teide, Los Silos, El Tanque und Buenavista del Norte an der Küste. Innerhalb des Gebirges liegen verschiedene kleine Ortschaften wie Masca, Teno Alto, Los Carrizales, El Palmar, Las Portelas und Las Lagunetas, deren Bewohner überwiegend traditionelle Kanarische Landwirtschaft betreiben.

Durch mehrere Landstraßen, auf denen Überlandbusse verkehren, ist das Gebirge gut erschlossen.

Wie aus einer früheren Zeit

Das Anaga Gebirge

Tiefe Schluchten, einsame Bergketten und dazwischen der berühmte Mercedeswald, ein urwaldähnlicher Lorbeerwald. Das Anaga-Gebirge stellt ein Paradies für Naturliebhaber dar. Im Nordosten von Teneriffa ziehen sich die schroffen Berge bis zu einer Höhe von 1.000 Metern über dem Meeresspiegel in die Höhe und erschaffen eine einzigartige Landschaft mit einem ganz speziellen, subtropischen Klima.
Entdecken Sie das grüne und üppige Anaga-Gebirge am besten bei einer Wanderung und erfahren Sie auf uralten Pfaden mehr über den außergewöhnlichen Lorbeerwald. Ein Erlebnis der botanischen Art, welches nicht nur überzeugte Naturliebhaber und passionierte Wanderer begeistert. Das Anaga-Gebirge ist eine der ursprünglichsten und landschaftlich eindrucksvollsten Regionen von Teneriffa und sollte bei keinem Aufenthalt ausgelassen werden.

Der Lorbeerwald oder Nebelwald von Anaga ist wohl einmalig in Europa und sorgt mit seinen grün vermoosten Bäumen, den riesigen Farnen und einer zum Teil dichten Nebelkulisse für gespenstische Atmosphäre, besonders an trüben Tagen. Hier lässt es sich gut wandern durch eine angenehme Frische in der Luft.
Wer herrliche Natur erleben will und gerne wandert, der ist hier in den Lorbeerwäldern im Anaga-Gebirge genau richtig. Frische Luft und interessante, vielseitige Wanderwege garantiert. Die Wege sind gut ausgeschildert und auch ausgebaut.